Vorsicht vor Billigtarifen in der Autoversicherung!

Freitag den 20.09.2013 - Abgelegt unter: News

Noch bis zum 30. November dieses Jahres können Deutschlands Autofahrer ihre bisherige Kfz-Versicherung kündigen, um ab 1. Januar kommenden Jahres ihr Fahrzeug in einer neuen Versicherung zu haben. Doch dabei warten mitunter Fallstricke auf die Fahrzeughalter, die dem einen oder anderen oft gar nicht so klar sind, so ist es unter anderem mit den Billigtarifen in der Autoversicherung.

Natürlich hört es sich gut an, wenn der Beitrag für die eigene Kfz-Versicherung niedrig ist, doch nicht immer bringt dies auch wirklich Vorteile mit sich. Denn jeder Billigtarif, egal bei welcher Versicherungsart, hat mitunter den einen oder anderen deutlichen Haken, der sich am Ende möglicherweise sogar teuer bezahlen lässt.

Bei den Billigtarifen bei der Kfz-Haftpflicht wie auch der Kaskoversicherung zeigt sich dies immer wieder gerne darin, dass bestimmte Leistungen ganz ausgeschlossen werden, oder aber diese so niedrig angesetzt sind, dass der Kunde im Schadensfall möglicherweise richtig draufzahlen muss. Besonders auffällig ist hierbei immer die Höhe der Deckungssummen, die einer der wichtigsten Punkte überhaupt beim Versicherungsschutz einer Kfz-Versicherung ist.

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Ein Beispiel hierfür zu finden ist einfach. Man nehme an, über die Autoversicherung sind im Schadensfall Sachschäden nur bis zu 10 Millionen Euro abgesichert. Und dann kommt der Tag, an dem alles schiefläuft, man fährt über die Autobahn, ist einen Moment oder zwei unaufmerksam und verursacht einen Autounfall, der zu einer Massenkarambolage auswächst. Die Rechnung, die dann unter dem Strich herauskommt, wenn alle Schäden zusammengerechnet wurden, beträgt jedoch dann plötzlich 15 Millionen Euro. Dem Autoversicherer ist dies egal, über den Versicherungsvertrag für die Kfz-Versicherung wurden nur 10 Millionen Euro an Deckungssummen vereinbart, er ist nicht dazu verpflichtet, einen Cent mehr als diese abgeschlossene Schadenssumme zu übernehmen.

Und das bedeutet dann eines: der Fahrzeughalter bleibt auf einem Schaden von fünf Millionen sitzen, die er dann selbst ab bezahlen darf. Für die meisten bedeutet dies ein lebenslanges Abzahlen einer Schuld, die nicht hätte sein müssen – wäre man beim Abschluss seiner Autoversicherung gleich auf die Idee gekommen, nicht nur auf die Höhe des Beitrags zu achten, sondern auch darauf, wie die Leistungen der Versicherungen überhaupt aussehen. Empfehlenswert ist es deshalb, lieber gleich Deckungssummen von 50 Millionen Euro, im Idealfall von 100 Millionen Euro abzuschließen. Dies kostet natürlich im Moment mehr, dafür ist das Fahrzeug (und damit man selbst) sehr gut abgesichert und muss nicht eines Tages, wenn der schlimmste Fall eintreten soll, plötzlich lebenslänglich für Schäden aufkommen, die man wegen einem Moment der Unachtsamkeit verursacht hat – und die dann wegen einer billigen Kfz-Versicherung teuer zu bezahlen sind.

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