Vorsicht vor falschen Angaben bei der Kfz-Versicherung!

Montag den 18.11.2013 - Abgelegt unter: News

Wer bei einer Versicherung falsche Angaben macht, der steht am Ende entweder mit weniger oder keinen Leistungen da. So ist es zumindest im Falle der Berufsunfähigkeitsversicherung oft – aber auch bei der Kfz-Versicherung können falsche Angaben bei Abschluss der Versicherungspolice zu verminderten Leistungen führen.

Stichwort gefahrene Kilometer im Jahr

Das Thema gefahrene Kilometer im Jahr ist so eine Sache. Wer bei dem Versicherungsabschluss für die Kfz-Haftpflicht deutlich weniger Kilometer angibt, als er tatsächlich durchschnittlich ableistet, für den kann die Sache unter dem Strich teuer werden. Denn: die Kfz-Versicherung kann in dem Falle Vertragsstrafen verhängen, wenn die angegebene Fahrleistung und die tatsächliche Fahrleistung zu weit auseinandergehen. Dies ist, auch wenn es einigen sicher nicht passen wird, wohl durchaus berechtigt. Schließlich macht der Verbraucher für sein Fahrzeug wichtige Angaben, die doch nicht der Wahrheit entsprechen – und das bedeutet nun mal, dass der Vertrag von der Seite des versicherten Fahrzeugs aus so nicht stimmt, da die Angaben unwahr abgegeben wurden. Zwar bleibt der Versicherungsschutz seitens der Haftpflichtversicherung der gleiche, dieser wird durch die falsch angegebene Laufleistung nicht eingeschränkt. Wer jedoch falsche Angaben macht, der kann im schlimmsten Falle den Schutz seiner Kaskoversicherung verlieren – und das dürfte dann eine teure Angelegenheit werden bei einem selbstverschuldeten Unfall mit beispielsweise dem eigenen Neuwagen.

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Das Garagenfahrzeug ist doch kein Garagenfahrzeug?

Gerne wird bei der Kfz-Versicherung gespart, in dem ein Pkw als ein Garagenfahrzeug angegeben wurde. Nicht immer stimmt dies jedoch und dies führt natürlich zu Unmut bei den Autoversicherern. Auch hier droht letztlich, wie auch bei der falschen Angabe der Fahrleistung, eine Vertragsstrafe. Schließlich geht die Kfz-Versicherung aufgrund der Vertragsangaben seitens des Fahrzeughalters aus, dass der versicherte Pkw über Nacht in einer Garage untergestellt wird und damit zugleich weniger den Witterungsbedingungen wie auch den Gefahren als geparktes Auto ausgesetzt ist als beispielsweise ein Fahrzeug, das kein Garagenfahrzeug ist.

Richtige Angaben stärken das gegenseitige Vertrauen

Auch wenn es dem einen oder der anderen vielleicht schwerfallen mag, die richtigen Angaben zu machen, wenn sich mit den falschen vermeintlich Geld sparen lässt beim Beitrag, so kann es letztlich teuer werden, wenn die Schummelei mit den Angaben auffliegt. Viel besser ist es da, mit offenen Karten zu spielen, selbst wenn die Prämie für die Kfz-Versicherung damit teurer wird – denn im Falle eines Schadens kommt es sowieso raus. Und eines stimmt nun mal auch in Sachen Autoversicherung: richtige Angaben stärken das gegenseitige Vertrauen, während falsche Angaben großes Misstrauen schüren können, was sich beispielsweise im Laufe der Zeit auch in einem deutlich höheren Beitrag für die Kfz-Versicherung niederschlagen kann.

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